COFORMAT - Ein Design-Studio In Wiesbaden

« zurück

Next Office 2025

Beiträge zum geladenen Wettbewerb "Next Office 2025" des schwedischen Möbelherstellers Kinnarps mit der Fragestellung:
"Wie arbeiten wir in der Zukunft?"
Der Beitrag "cowork" belegte den dritten Platz & wurde in der Fach-Zeitschrift MD veröffentlicht. Hier entlang!

cowork

innenarchitektur, produkt // 05.2013

EINFÜHRUNG
Das Modell co-working hat sich in Amerika bereits etabliert und beginnt nun auch in Deutschland zu wachsen, z.B. im Wiesbadener Heimathafen.
Co working bedeutet, zusammen an einem Ort arbeiten und sich einen Raum/ein Büro auf Zeit zu mieten. Hier treffen sich Kreative, Designer, Steuerberater, Fotografen und viele mehr.
Die Höhe der Miete hängt von der Aufenthaltszeit, die von einer Stunde bis hin zum Daueraufenthalt reicht, ab. Sie versteht sich inklusive Internet, Strom, Heizung, Kopierer und Reinigungsservice - das macht das Konzept so interessant für viele Jungunternehmer, die sich um fast nichts mehr kümmern müssen, als um ihre Arbeit.

In Zukunft wird es in jeder Stadt mindestens einen co working space geben, weshalb dieses Modell ein interessantes Geschäftsfeld für Kinnarps Büroeinrichtung ist.

KONZEPT
Um diesen Markt bedienen zu können, gilt es, sich mit den Anforderungen eines Coworkers an seinen Arbeitsplatz auseinanderzusetzen und diese zu identifizieren:
1. Heimat auf Zeit
2. Flexibilität und Austausch
3. Herstellung eines Netzwerkes
Das Möbeldesign für ein Co working office unterscheidet sich gegenüber dem bekannten Office vor allem in Aspekten der Flexibilität und Funktion.
Flexibilität bedeutet, das ein Möbel auf unterschiedliche Weise genutzt werden muss, so kann der Einzelarbeitsplatz Teil eines Gruppentisches werden.
Des weiteren reagieren die Möbel auf den Bestand, der sich von Office zu Office stark unterscheiden kann. Die Funktionen reagieren auf die Bedürfnisse des Nutzers. So besitzt der Stunden-/Tagesarbeitsplatz ein all- inclusive Paket aus Stauraum, Beleuchtung, Kabelanschlüssen und bequemem Stuhl. Auf Grund seiner geringen Ausmaße findet das Möbel nahezu überall einen passenden Platz und lässt sich optimal mit anderen Möbeln kombinieren.

Workhubs

innenarchitektur, produkt // 05.2013

MOBILE, MODULARE ARBEITSPLÄTZE, DIE SICH ZU PROJEKTBEZOGENEN ARBEITSINSELN KOMBINIEREN LASSEN.
Besonders in interdisziplinär-arbeitenden Branchen bieten sich so neue Möglichkeiten, um kurze Wege, schnelle Reaktionen und geringere Ablenkung zu fördern, um Aufträge effektiv abzuwickeln und ein wirtschaftliches Arbeitsumfeld zu bieten. Mitarbeiter wären nicht länger räumlich gebunden, sondern könnten kurzfristig mit ihrem Arbeitsplatz zu einem Projektteam dazuzustoßen und ihren Beitrag zum Projekt leisten.

Ein Workhub-Tisch basiert auf einem gewichtsreduziert und kostengünstig herstellbaren Tischgestell aus Aluminum. Darauf bildet eine Unterplatte aus massivem Holz oder Schichtstoff den Rahmen für den modularen Aufbau der Arbeitsfläche.
Innerhalb des Rahmens sorgt ein einfaches 4-Schienensystem für die elektrische Verbindung der Module und sichert gleichzeitig deren Stabilität und Position.
Der simple Docking-Mechanismus verbindet mehrere Tische zu einem Workhub.

Diverse Module von „sehr einfach austauschbar“ (Trackpad, Grafiktablet, Leuchte) bis „grundlegende Veränderung“ (großer Screen für Zeichnungen, kleiner Screen für Textverarbeitung) lassen sich in den persönlichen Arbeitsplatz integrieren.
In der Kombination lassen sich individuelle Arbeitsplätze zu projektbezogenen Workhubs zusammenschließen, um beispielsweise Grafiker, Texter, Programmierer und Kundenberater an einen Tisch zu bringen und einen Auftrag so effizient wie möglich abzuwickeln.

(c) 2013 COFORMAT - Ein Design-Studio In Wiesbaden IMPRESSUM